Zur persönlichen Schutzausrüstung von Feuerwehrleuten (Feuerwehrbekleidung) gehört neben der Einsatzhose, den Feuerwehrstiefeln- und Feuerwehrschuhe, Feuerwehrhelm und Feuerwehrhandschuhen auch die Feuerwehrjacke, auch Feuerwehrüberjacke genannt.
Diese Feuerwehrjacke besteht aus einer mehrlagigen Schicht, meist aus dem Material Nomex. Nomex schützt die Feuerwehrleute vor der extremen Hitze bei Brandeinsätzen, da die Faser nicht brennbar ist und selbst bei höheren Temperaturen nicht schmilzt. Entsprechend der Norm muss die Jacke einen Wärmeschutz von 40 kW/m² aufweisen. Einsätze unter noch extremeren Hitzebedingungen erfordern zusätzlich das Tragen eines Hitzeschutzanzuges.
Weiterhin bietet die Feuerwehrjacke einen Nässeschutz (Verbrühungen durch Heißwasserdampfbildung bei einem Löschangriff), einen Kälteschutz (bis -20°) und eine Chemikalienbeständigkeit. Ein Ärmelabschluss mit Daumendurchgriff verhindert ein Hochrutschen der Ärmel und schützt somit vor äußeren Einwirkungen. Für die Erhöhung des Tragekomforts ist insbesondere die gute Atmungsaktivität zu betonen, denn alle Gewebelagen müssen körperschweißdampfdurchlässig sein. Die Feuerwehrjacke weist außerdem Reflexionsstreifen und fluoreszierende Streifen auf, die sich jedoch von Bundesland zu Bundesland in Höhe und Breite unterscheiden, sie dienen der besseren Sichtbarkeit während des Einsatzes.